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Eine für Alles? DJI Air 2s Review

In unserem neusten Video habe ich mir die neue Kameradrohne von DJI angeschaut. Ob sich ein Kauf lohnt, das erfahrt ihr in diesem Video! Das schriftliche Review findet ihr unter dem Video.

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Die DJI Air 2s

Wie der Name schon verrät, ist die Air 2s irgendwie der Nachfolger der Mavic Air 2 aber trotzdem hat es nicht für den Namen Air 3 gereicht. Warum? Wahrscheinlich, weil sich äußerlich gar nicht so viel getan hat. An Upgrades gab es aber trotzdem ein bisschen was.

Von außen fallen die zwei größten und irgendwie auch einzigen Änderungen zur Mavic Air 2 auf. Zum einen haben wir jetzt auch noch nach oben ausgerichtete Sensoren, die verhindern, dass ihr nach oben hin irgendwo reinfliegt. Zum anderen ist natürlich die Kamera ein ganzes Stück gewachsen.

Die Kamera

Die Kamera ist natürlich das ganz klare und größte Upgrade. Die ist deutlich größer geworden und beinhaltet jetzt einen 1″ großen Sensor. Diese Sensorgröße kennen wir schon aus der Mavic 2 Pro, die aber schon fast drei Jahre alt ist. Der Vorgänger, die Mavic Air 2, hatte gerade mal einen halb so großen Sensor mit einer Diagonale von 1/2″. Der größere Sensor sorgt für eine deutlich bessere Bildqualität, ein klareres Bild und deutlich weniger Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen.

Wenn man sich die Aufnahmen mal so am heimischen Computer anschaut, sind die schon wirklich sehr schön. Die Farben sind kräftiger und natürlicher als bei den älteren DJI Drohnen. Nervige Ruckler, die es früher immer mal wieder im Filmmaterial gab, sind nicht mehr vorhanden. Und auch dunklere Stellen werden jetzt deutlich rauschärmer und klarer aufgezeichnet.

 Die Air 2s kann Videos mit bis zu 5,4k mit 30 fps aufnehmen. Das ist schon eine sehr ordentliche Auflösung, mit der man in der Postproduktion nochmal ein bisschen mehr Flexibilität hat. Die meisten werden ihre Videos aber wahrscheinlich eher in 4k mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Auch das ist möglich. All das könnt ihr jetzt auch endlich mit 10bit Farbtiefe aufnehmen, was euch im Color Grading deutlich mehr Spielraum gibt. Bisherige Drohnen von Dji konnten eigentlich ausnahmslos nur in 8bit aufnehmen, wenn man mal von der großen Inspire absieht. Fotos könnt ihr mit einer Auflösung von 20MP schießen. Die Qualität überzeugt und ist meiner Meinung nach sogar nochmal deutlich besser als die bei der Mavic 2 Pro, die ja einen gleich großen Sensor verbaut hat, aber eben auch schon in die Jahre gekommen ist. Einziger Nachteil der Air 2s im Vergleich zur 2 Pro: die Pro hat eine variable Blende, mit der ihr besser auf unterschiedliche Lichtverhältnisse eingehen könnt. Bei der Air 2s müsst ihr bei hellen Lichtverhältnissen also zu einem ND-Filter greifen, was man mit der 2 Pro eben nicht braucht.

Die Sensoren

Ich hab es ja gerade schon angesprochen. Die Air 2s hat jetzt auch Sensoren nach oben, damit ihr da nicht ausversehen irgendwo dagegen fliegt. Damit ist die Air 2s nach oben, nach unten, nach vorne und nach hinten durch Sensoren abgesichert. Nur wenn ihr seitlich fliegt, müsst ihr vorsichtig sein. Da gibt es, im Gegensatz zur 2 Pro, nämlich keine Sensoren.

Ocusync 3

Auch im Inneren der Drohne hat sich im Gegensatz zur Air 2 was getan. Hier wurde jetzt nämlich die neue Ocusync 3 Technologie zur Funkübertragung zur Fernsteuerung eingebaut, die man schon aus der DJI FPV Drohne kennt. Die Air 2s hat jetzt damit ganze 4 Antennen verbaut im Gegensatz zu 2 bei der Air 2. In Europa könnt ihr damit bis zu 8km weit von der Fernsteuerung weg fliegen. Obwohl ihr die Drohne laut Gesetz ja immer im Auge behalten müsst. In den USA sind aufgrund anderer Frequenzen sogar 12km möglich.

Die Fernsteuerung

Die Fernsteuerung kennen wir schon aus der Mavic Air 2. Die hat wie bei allen Air Drohnen von DJI kein eigenes Display verbaut, was mich nicht weiter stört. Das Smartphone wird zur Steuerung oben in die Fernsteuerung gesteckt. Das ist deutlich angenehmer als bei früheren Drohnen von DJI. Die Fernsteuerung liegt außerdem sehr angenehm in der Hand. Finde ich also top.

Gewicht und Flugzeit

Durch die neue Kamera und die zusätzlichen Sensoren ist die DJI Air 2s auch etwas schwerer geworden als die Air 2. Mit 595g ist sie aber trotzdem immer noch ein Leichtgewicht. Da sie aber die identischen Akkus wie die Air 2 benutzt, ist die Flugzeit auch etwas gesunken. 31 Minuten schafft ihr damit mit einer Akkuladung bei optimalen Bedingungen. 34 Minuten waren es bei der Air 2. Wenn da ein bisschen Wind weht und weil man ja den Akku von so einer Drohne sowieso nie ganz leer fliegen sollte, kann man von einer effektiven Flugzeit von 20-25 Minuten ausgehen, je nach Situation.

Fazit

DJI bewirbt die Air 2s mit “eine für alle”. Und irgendwie finde ich diesen Spruch ziemlich gelungen. Die Air 2s richtet sich sowohl an Neulinge, die durch die ganzen Sensoren ziemlich sicher abheben können, aber eben auch an Profis, die eine gute Bildqualität verlangen. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass die DJI Air 2s die beliebteste Drohne von DJI werden wird.

Für die Drohne mit einem Akku und Fernsteuerung werden aktuell knapp 1.000 Euro fällig. Für die Fly-more-combo, die ich nur jedem ans Herz legen kann, müsst ihr aktuell 1.369 Euro hinblättern. Da bekommt ihr dann noch 2 zusätzliche Akkus dazu, eine Tasche, zusätzliche Propeller und sogar ND-Filter, die man eben braucht, weil die Air 2s keine variable Blende hat. Ihr findet den Link zu beiden Versionen oben auf dieser Seite!

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